Kamishibai

Maeuserich
Seit September diesen Jahres besitzen wir ein Kamishibai. Der Begriff stammt aus dem Japanischen und kann mit "Papiertheater" übersetzt werden. (Den Begriff "Kami" kennen wahrscheinlich alle, die regelmäßig zu unseren Origami-Treffen kommen, denn das ist das Papier, aus dem wir unsere Träume falten können...) Um Verwechslungen zu vermeiden, wird das Kamishibai als Erzähltheater oder Bilderbuchkino bezeichnet. Die Kinder, die regelmäßig unser derzeitiges Kunstprojekt unter dem Motto "Asien" besuchen, haben fleißig den Pinsel geschwungen und Illustrationen gemalt. "Der König von Qui und der berühmte Maler" ist eine selbst erdachte märchenhafte Erzählung, die auf einer chinesischen Fabel basiert. Vorgestellt wurde sie bereits bei unserem besonderen Künstlertreffen im Rahmen der Novembertage. Zu der japanischen Geschichte "Der Hase und die Wani" (Wasserdrachen) wurden nicht nur Bilder gemalt, sondern auch Figuren gefaltet, die bei der Erzählung zum Einsatz kommen. Schon etwas länger her sind die Illustrationen zum französischen Märchen "Der Mäuserich sucht eine Frau". Die hat die Kursleiterin Annette Fritzsch für das Kamishibai aufbereitet. In dieser Woche nun flatterten die druckfrischen Bildkarten ins KIB und können zusammen mit dem Kamishibai ausgeliehen werden.

Trommeln auf Hockern

Hocker2
"Pädagogisch wertvoll und vielseitig einsetzbar", so stuft Janine Seifert, Mitarbeiterin des in Eckersbach ansässigen Kontakt- und Informationsbüro für präventive Kinder- und Jugendarbeit (KIB Zwickau), die 12 Trommelhocker ein, die die Einrichtung jetzt ihr Eigen nennen darf - dank einer Spende.
"Wir hatten im März, zum 18. Geburtstag von GLOBUS in Zwickau, eine Tombola veranstaltet, deren Erlös - rund 700 Euro - an das KIB Zwickau gegangen ist. Damit konnten zwei Sets gekauft werden", freut sich der Zwickauer Marketingleiter, Andreas Kozok, der mit ausprobieren durfte, wie das Musikmachen auf einem Hocker geht.
Text und Foto: L. Thiele, Freie Presse, Ausgabe vom 29. April 2016