Fadenspiele

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Das Fadenspiel ist ein Geschicklichkeitsspiel für eine oder mehrere Personen. Dabei werden mit einer geschlossenen Kordel Figuren geknüpft, die sich oft aus der Natur ableiten.

Zahlreiche Hirnforscher haben festgestellt, dass für die Synapsenbildung und die Vernetzung der beiden Gehirnhälften bewegliche Finger vonnöten sind. Fadenspiele fördern dabei das logische Denken und ermöglichen Lernfortschritte. Für die Arbeit mit Kindern und Älteren sind Fadenspiele sehr gut geeignet; sogar für demenzkranke Menschen können sie eine Bereicherung sein und sind zum Gehirnjogging geeignet.

Aspekte der Fadenspiele

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Verbesserung der Merkfähigkeit
Überqueren der vertikalen Mittellinie
Vernetzung beider Gehirnhälften
Trainieren der Fingerfertigkeit
Fördern von Auge-Hand-Koordination
Orientierung in den Raumesrichtungen
Verbesserung der Konzentration
Aktivieren zur Nachahmung
Unterstützung des Sozialverhaltens
Anreize für Fantasie & Kreativität
Integrationsförderung

Wer mehr wissen möchte...

Theorie ist gut, gemeinsames Spielen macht noch mehr Spaß

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Anleitungen für Fadenfiguren gibt es in Spiele- und Methodenbüchern. Das Buch "Fadenspiele. Mit Freude Hände und Gehirn trainieren" von Christel Dhom (Verlag Freies Geistesleben) kann im KIB ausgeliehen werden. Die wissenswerten Aspekte zu Fadenspielen sind dem genannten Buch entnommen.

Übrigens hält auch das Internet jede Menge Anleitungen für Fadenfiguren bereit. Versuchen Sie es doch mal auf den Seiten von Lothar Walschik von ABOINUDI oder von Mario Hilgemeier.

Die Initiative ABOINUDI führt übrigens bundesweit ihre Fadenspielaktionen durch. So konnten wir Jörg Zastrow im April 2013 in unserer Einrichtung begrüßen und drei Stunden mit ihm spielen. Auf dem Foto ist zu sehen, dass er es uns nicht einfach gemacht hat, denn mit kleinen Schnüren kann ja jeder spielen...