Ein Wollknäuel verbindet

Patches
Unser erstes Päckchen mit den vielen liebevoll gestrickten Quadraten kam wohlbehalten bei den Veranstaltern der Aktion "Herzensrot und kunterbunt" an (Prym, Makerist, OZ-Verlag). Wir erhielten einen sehr netten Brief, der uns Lust auf noch mehr Quadrate machte. Unter dem Motto "Ein Wollknäuel verbindet", starteten wir mit dem Stricken. Der Advent ist dabei eine schöne Zeit, um zu den Nadeln zu greifen! Viele Menschen nehmen sich zu viel im Advent vor, da konnten wir mit der Aktion ein anderes Zeichen setzen: Entspann dich, lass die Nadeln klappern, denk dabei an andere Menschen und tu was Gutes für Kinder. Denn die Firma Prym honoriert die kleinen Quadrate von 10x10cm im Rahmen seiner Aktion "Herzensrot und kunterbunt" mit einer Spende an die Ronald-McDonald-Kinderhilfs-Stiftung. Des Weiteren gehen auch die gestrickten Quadrate nicht verloren und werden zu bunten Kuscheldecken zusammen gesetzt und natürlich auch an Kinder verteilt. Unsere letzte gemeinsame Strickaktion fand am 29.12.2017 im Zwickauer Antiquariat & Buchladen statt. Danach packten wir alle gestrickten Quadrate, die uns in der Adventszeit erreichten, in einem großen Karton zusammen, um sie nach Stolberg zu schicken. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Quadrate zählten: 169 Patches waren zusammen gekommen. Allen Beteiligten gebührt ein großer Dank!
Foto: Die gestrickten Patches am 29. Dezember 2017
Ein zweiter großer Teil unseres Strickprojektes übernahm die Grafikerin Annette Fritzsch aus Auerbach. Sie gestaltete gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen große Bilder für das Kamishibai, mit denen die spannende Geschichte des Strickens erzählt werden kann. Diese Historie gleicht einer Weltreise, auf der es viel Spannendes zu entdecken gibt. Selbstverständlich werden diese Tafeln gemeinsam mit einer Erzählung für Kinder demnächst zur kostenlosen Ausleihe bereit stehen. Für diese Aktion wurden Gelder aus dem Kleinstprojektefond über das Bündnis für Demokratie und Toleranz genehmigt.Kleinstprojekt

Kunstprojekt "Asien"

HolzAsien
Unter dem Titel "Asien - Interkulturelle Begegnungen" fand in unseren Räumlichkeiten ein Kunstprojekt für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren statt. Jeden Montag wurde im KIB eifrig skizziert, gemalt, geschnitten und gedruckt. Wir beschäftigten uns mit Geschichten aus China und Japan und fertigten große Bilder für das Kamishibai an. Natürlich trugen wir unsere Geschichten mit den tollen Illustrationen auch vor Publikum vor. Wir hatten Besuch von chinesischen Jugendlichen, die hier im Landkreis in einem Internat wohnen. Unsere letzten Arbeiten waren Holzschnitte in DIN-A4-Größe. Die Vorlagen bildeten Holzschnitte des japanischen Künstlers Katsushika Hokusai. Im Foto ist einer der Drucke zu sehen, angefertigt von einem Mädchen der 2. Klasse. Die entstandenen Arbeiten werden in regelmäßig wechselnden Ausstellungen zusammen gefasst und im Foyer der Ev.-Luth. Christophoruskirchgemeinde zu sehen sein. Derzeit hängen die Arbeiten aus, die im Rahmen der Novembertage im gemeinsamen Workshop mit den Besuchern entstanden sind.

Diese Maßnahme wurde mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.DemokratLogo
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Novembertage

Gesundheit
Am 06. November nahmen wir mit unserem Kunstprojekt "Asien" an der Veranstaltungsreihe "Novembertage" teil. (Koordiniert wird sie vom Bündnis für Demokratie und Toleranz.) Wir luden alle Interessierten, egal ob groß oder klein, zu einem besonderen Treffen ein. Gern folgten vor allem die Eltern der Kunstprojekt-Kinder der Einladung. Sie müssen ja sonst immer draußen bleiben, aber nun konnten sie mitmachen. Unser Bürgermeister für interkommunale Zusammenarbeit Sven Dittrich berichtete uns allerhand Wissenswertes über die bestehende Städtepartnerschaft von Zwickau mit der chinesischen Stadt Yandu. Unsere Gäste aus China und Vietnam beschrifteten Keilrahmen mit Begriffen zu Gesundheit, Freundschaft und Glück. Die Keilrahmen sollen später im Speisesaal der Schule einen dauerhaften Platz finden, wo die weit gereisten Malerinnen und Maler derzeit ihr Abitur absolvieren.
Das Kunstprojekt "Asien" wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Kunstprojekt "Afrikas Pflanzenwelt"

Baobab
Afrika ist ein riesiger Kontinent und ein Schuljahr reicht lange nicht aus, um alles kennenzulernen. Deshalb gab es in den Sommerferien einen Nachschlag, bei dem es um die exotische Pflanzenwelt ging. Wir starteten mit dem Schneiden von Stempeln. Als Motive dienten afrikanische Pflanzen, die auch in unserem Wohnzimmer oder in hiesigen Blumenbeeten stehen. Die Kinder staunten, dass viele "unserer" Pflanzen ihren eigentlichen Ursprung in afrikanischen Ländern haben. Einige Vertreter haben schon jahrelang ihr Quartier im KIB Zwickau: der Bogenhanf, die Monstera oder der Affenbrotbaum. Die hangeschnittenen Stempel wurden zum Duschen auf Papier und Stoff eingesetzt.
Im zweiten Teil des Projektes wurde alles größer. Auf A3-Papieren entstanden große Skizzen der exotischen Blumen, die später auf Leinwände übertragen wurden. Gemalt wurde mit Naturfarben, die selbst angemischt werden mussten. Demnächst werden die Leinwände im Foyer der Kirche ausgestellt. Dieses Projekt wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung / Kultur macht stark und die Bündnispartner Christophorus-KG, Kunstverein Zwickau e.V. und KIB Zwickau. Foto: Baobab auf Leinwand, 60x60 cm

Kunstprojekt "Buntes Afrika"

Maske
Das Kunst-Projekt "Vernetzt! - Buntes Afrika" wurde während des Schuljahres 2016/2017 durchgeführt. Wir trafen uns immer montags nachmittags in den Räumen des KIB in Eckersbach. War ein Thema abgeschlossen, haben wir in schöner Regelmäßigkeit unsere Ergebnisse im Foyer der Kirche ausgestellt. Zahlreiche Bildbände und Märchenbücher inspirierten uns, der afrikanischen Volkskunst mit der eigenen Kreativität nachzuspüren.
Wie vielfältig unsere künstlerische Arbeit war, zeigt diese kleine Aufzählung: Erstellung eines Dioramas mit einer Savannenlandschaft, Schneiden von Stempeln (Motive: afrikanische Tiere), Drucken auf Papier und Stoff, Erstellen eines Lapbooks zum Thema "Wassermangel in Afrika", Herstellung eigener Farben mit Quark, Malen mit Sand und Naturfarben, Binden von kleinen Heftchen, Modellieren von Masken und Perlen aus Ton, Glasieren der vorgebrannten Arbeiten und noch vieles mehr. Zum Abschluss besuchten wir im Max-Pechstein-Museum die neue Ausstellung "Bodenschätze. Geschichten aus dem Untergrund".
Foto: getöpferte und glasierte Maske

Alte Spiele zum Jubiläum

GHSFaden
Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Werdau hatte allen Grund zu feiern: Seit 10 Jahren befindet sich die Schule an ihrem Standort in der Nähe des Stadtzentrums. Zu diesem Anlass hatten sich die Lehrer etwas Besonderes für die Schüler ausgedacht. Unter dem Motto "Schule früher und heute" wurde eine Projektwoche mit vielfältigen Angeboten durchgeführt und zahlreiche Gäste dazu eingeladen. Da versteht es sich natürlich von selbst, dass auch alte Spiele ihren festen Platz in der Projektwoche hatten. Ein Spiel zu entdecken, dass schon unsere Großeltern kannten, ist für Kinder sehr spannend und bringt sie der älteren Generation ein Stück näher. Vor allem die Fadenspiele sind ein gutes Beispiel dafür, dass die (ur-) alten Spiele auch in der heutigen Zeit Spaß machen und sogar eine Herausforderung darstellen können! - Die Kisten mit den alten Spielen sind inzwischen wieder gut verstaut im Jugendamt des Landkreises Zwickau und warten nun auf die nächsten Kinder, die sie entdecken wollen.
Foto: BLICK am Wochenende, Ausgabe vom 28.11.2015

Voll unter Dampf

Lokom2
Am gestrigen Montag haben alle Teilnehmer des Kunstprojektes noch ein paar Kohlen aufgelegt und ordentlich Dampf gemacht mit ihren Linolschnitten. Schon am Ende des Treffens konnten die ersten Probedrucke gemacht werden!!! Damit können wir das Zeitlimit einhalten und wie versprochen in Werdau mit den Museumsbesuchern drucken. Bei den Arbeiten sind Dampflokomotiven, Dieselloks oder auch diese moderne S-Bahn vom Foto entstanden, die Kilian (10 Jahre) geschnitten hat. Ich denke, das war das richtige Thema bzw. der richtige Auftrag für unsere Jungs-Truppe! Da wurden mit viel Vergnügen die Bücher gewälzt, die Skizzen angefertigt und konzentriert geschnitten. Natürlich heißt das noch lange nicht, dass jetzt Ausruhen angesagt ist. Jetzt kommen noch die Feinarbeiten und die nächsten Probedrucke.

Kunstprojekt

Eisenbahn
Das neue Schuljahr hat im Kunstprojekt nicht langsam, sondern sehr arbeitsreich begonnen. Unser erstes Gemeinschaftswerk - eine Plane, die am derzeitigen Baugerüst befestigt werden soll, ist schon fertig. Nun geht es in die Welt der Eisenbahnen. Zunächst wurden Bücher gewälzt, Skizzen angefertigt, auf Linolplatten übertragen und nun kann geschnitten werden. Pünktlich zum 11. Oktober sollen sie fertig sein, damit sie im Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum zum Dampftag gedruckt werden können. Dort gibt es eine riesige Gartenbahnanlage, die in liebevoller Kleinarbeit vom ansässigen Verein betreut wird. Da möchte doch jeder Besucher gern eine Lok mit nach Hause nehmen... Geht normalerweise nicht, aber zum Dampftag wird es möglich. Mit Farbe, einer Walze und etwas Kraft kann eins der Motive gedruckt werden und schon ist die Lok zum Mitnehmen fertig. Fehlen jetzt nur noch die Druckstöcke, aber bei unserem bisherigen Arbeitstempo wird alles rechtzeitig fertig sein.

Rückschau aufs Kunstprojekt

Fritzsch
Das Projekt "Ist Jugendsprache bla, bla, bla? - Kultur macht stark" fand immer montags in den Räumen der Ev.-Luth. Christophoruskirchgemeinde bzw. im und vor dem KIB in Eckersbach statt. Im Verlaufe des Kunstprojektes machten sich die Teilnehmer auf die Suche nach Zeichen und Symbolen der Jugendsprache und setzten sie künstlerisch mit Sprayflasche auf großen Collagen um. Gefährlich wurde es im zweiten Teil des Projektes, als die Holzschnittmesser zum Einsatz kamen. Die müssen natürlich scharf geschliffen sein, sonst bekommt die Sperrholzplatte nur ein paar Kratzer ab. Nachdem die Holzschnitte - unfallfrei! - entstanden waren, wurde es beim Drucken richtig spannend. Um zu sehen, wie die namhaften Künstler arbeiten, wurden Ausflüge in Museen in Leipzig, Altenburg und Zwickau unternommen. Dort kann man immerhin "mit den Augen klauen". Am Ende des Projektes nun kann auf eine Vielzahl von Collagen und Drucken geblickt werden, die in kleineren Ausstellungen bereits in einigen Einrichtungen im Landkreis zu sehen sind. Das Projekt stand unter der Leitung der Künstlerin Annette Fritzsch aus Zwickau-Auerbach. Dieses Projekt wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung / Kultur macht stark und die Bündnispartner Christophorus-KG, Kunstverein Zwickau e.V. und KIB Zwickau. Daher konnte die Teilnahme am Projekt sowie an den Ausflügen kostenfrei ermöglicht werden.
Foto: Arbeiten mit Schablonen und der Sprayflasche

Weiterbildung Fadenspiele

Fadenspiele
Leider musste die Veranstaltung zweimal verschoben werden, aber am 5. April war es dann endlich so weit. Jörg Zastrow (Bildmitte) von der Initiative Aboinudi Bremen führte eine tolle Veranstaltung durch, die allen Beteiligten nicht nur die Fadenspiele näher brachte, sondern eher eine wahre Begeisterung für dieses uralte Spiel auslöste. Jörg zeigte uns nicht nur Fadenfiguren, die allein gespielt werden, sondern auch eine hübsche Variante für das Abnehmspiel. Besonders interessant wurde es dann, als wir uns in kleine Gruppen aufteilten und die Figuren in einer größeren Dimension spielen konnten. Auf dem Foto sieht es zwar sehr nach Verknotungsgefahr aus, aber das täuscht. Bei so einem netten Kursleiter hat sich niemand einen Knoten in die Finger oder ins Seil gemacht, es hat niemand den Faden verloren, auch wenn nicht auf Anhieb alles wie am Schnürchen klappte, es wurde kein Teilnehmer hängen gelassen oder eingewickelt und niemand war kurz angebunden. Aber es ist wohl keine Untertreibung, wenn ich zusammen fasse, dass alle Teilnehmer von dieser Veranstaltung so gefesselt waren, dass sie gern wieder kommen möchten. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an Jörg Zastrow für diesen tollen Fadenspiel-Nachmittag in Eckersbach!

3. Jugendhilfetag des Landkreis Zwickau

Zum 3. Jugendhilfetag des Landkreis Zwickau veranstaltete das KIB Zwickau einen Workshop zu unterschiedlichen Bildungszugängen und zu verminderter Bildungsaspiration in christlich-fundamentalen Religionsgemeinschaften. Am Vormittag erarbeiteten wir die verschiedenen Formen religiöser Schulverweigerung von der Ablehnung dämonischer Literatur (Harry Potter, Krabat) über den Diskurs um die Evolutionslehre im Unterricht (Kreationismus) bis hin zur totalen Schulverweigerung (Homeschooling). Am Nachmittag stellte das KIB Zwickau ein eigenes Projekt zur Untersuchung von Bildungszugängen bei Jehovas Zeugen vor. Die Ergebnisse dieses Workshops fließen auch in die für den Spätherbst geplante Publikation zu Jehovas Zeugen im Landkreis Zwickau ein.
Foto: Bildungsbroschüre von Jehovas Zeugen. Alle Rechte Jehovas Zeugen in Deutschland, K. d. ö. R

Sport statt Gewalt

Mit Beginn des neuen Schuljahres findet seit August in der Crimmitschauer Lindenschule wieder das Projekt „Sport statt Gewalt“ statt. Wir bieten den Jungs der 6. und 7. Klasse die Möglichkeit, sich mit den Regeln und Anforderungen des japanischen Schwertkampfes auseinanderzusetzen und somit regelbasierte Konfliktlösungsstrategien zu erarbeiten. Ganz so trocken, wie sich das hier liest, ist das Training aber bei weitem nicht! Die knapp 20 Schüler der Lindenschule sollen ebenso Spaß haben und ein positives Körpergefühl aufbauen können.
Text und Bild: Raik Zillmann

Powergirls in Leipzig

Als Schuljahresabschluss waren die Crimmitschauer Powergirls gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Ute Jähn für drei Tage in Leipzig. Tagsüber gab es vielfältige Angebote (Museum, Stadtrundgang, Belantis, Badesee) und abends wurde auf dem Zillmannschen Anwesen gegrillt, gescherzt und bis in die Morgenstunden am Lagerfeuer gesessen. Das KIB Zwickau freut sich, dass es mit der logistischen Unterstützung (Fahrdienst, Ortskenntnisse und Unterkunft) ein bisschen dazu beitragen konnte, den Powergirls einen guten Start in die Ferien zu ermöglichen.

KIB Projekt mit Rudolph Weiß Schule

Mit zwei 6. Schulklassen der Rudolph Weiß Schule konnten wir in großer Runde aber auch in Kleingruppen Probleme von Selbstvertrauen, Selbststärkung und Fremdverstehen ansprechen. Mit verschiedenen Methoden und viel Spaß haben wir versucht, die Kinder aufmerksam für den Anderen zu machen, aber auch den Spaß am gegenseitigen Miteinander zu fördern.

Methodenseminar für FSJ

Auch dieses Frühjahr fanden wieder die Methodenseminare für verschiedene FSJ-Gruppen statt. Dabei haben wir uns diesmal für einen ganzen Methodentag entschlossen. Begonnen wurde mit verschiedenen sozialpädagogischen Methoden zu Toleranz- und Empathiebildung. Im weiteren Verlauf wurden in kurzen Lerneinheiten die Märchenpädagogik und die sozialpädagogische Biografieforschung und Biografiearbeit vorgestellt. Anfänglich war eine gewisse Skepsis den Methoden gegenüber spürbar. Doch dem folgte schnell Verwunderung darüber, welche guten Erfolge auf verschiedensten Gebieten (vom Kindergarten über Jugendstrafvollzug bis hin zur Geriatrie) man zum Beispiel mit der Märchenpädagogik erzielen kann. Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnten dann die verschiedenen Methoden praktisch erprobt werden.
Ein Überblick über den Workshop, kann hier eingesehen werden:
Download Projekttag // Download Handout